sprachgestaltung

Sprachgestaltung hilft, klar und deutlich zu sprechen. Sprachgestaltung ermöglicht, Botschaften so zu formulieren, dass sie ankommen. Sprachgestaltung verbessert die Auftrittskompetenz.  Sprachgestaltung macht Freude.

Sprachgestaltung macht Literatur hörbar. Texte, die wir sonst nur lesen, werden so über die Ohren erfahren: Sprachgestalter*innen tragen Gedichte, Balladen, Märchen, Prosastücke, manchmal auch Dramatisches vor. Dabei ist Geschriebenes ihre Partitur. Ein Laut gilt dabei soviel wie ein Ton, ein Satz kann mit einer Phrase verglichen werden, der eine Text ähnelt mehr einem Volkslied, der andere einer Symphonie…

Begründet wurde die Sprachgestaltung durch die Schauspielerin Marie von Sievers und ihren Ehemann Dr. Rudolf Steiner. Sie entwickelten gemeinsam ab 1907 bis zu Steiners Tod im Jahr 1925 einen ganzen Übkanon, um Stimme, Artikulation und Atmung der Sprechkünstler*innen zu schulen und ihr Empfinden für Texte und Dichtung zu verfeinern.

Die Arbeitsfelder der Sprachgestalter*innen liegen in der Kunst, Pädagogik und Therapie.

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